Atemschutzleistungstest – 10.09.2018

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Atemschutzleistungstest/Finnentest

Alle Jahre wieder heißt es für jeden Atemschutzträger: Antreten zur Leistungsüberprüfung. Am 10. September haben gleich sechs von unseren Kameraden den Test über sich ergehen lassen.

Selbstverständlich wird man nicht ohne Weiteres zum Atemschutzträger. Neben regelmäßiger ärztlicher Untersuchungen, der Atemschutzausbildung und diverser Fortbildungen muss jedes Jahr der Atemschutzleistungstest (ASLT) absolviert werden. Geläufiger ist die Bezeichnung Finnentest. Um eben diesen geht es in diesem Beitrag. Es geht darum zu zeigen, dass die Kameraden körperlich und psychisch fit genug sind, um die Herausforderungen im Einsatz bewältigen zu können. Das Foto zeigt nur einen Ausschnitt aus den zu erledigenden Aufgaben. Dabei muss die Atemschutzmaske ständig aufbehalten werden. Den Test haben übrigens alle bestanden!

Am Samstag findet außerdem die Atemschutz-Abschnittsübung statt, wo einmal öfter die Atemschutzausrüstung angelegt wird.

24-Stundenübung – 17.08.2018

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  • Geschicklichkeitsübung mit Feuerwehrgeräten.

Am Freitag, 17. August startete um 17:00 Uhr die 24-Stundenübung unserer Feuerwehrjugend. Das heißt 24 Stunden Feuerwehr pur – inklusive Schlafen im Feuerwehrhaus.
Gestartet wurde mit dem traditionellen Steckerlgrillen. Nachdem der Hunger gestillt war, bekam unsere Feuerwehrjugend eine knifflige Aufgabe gestellt. Es galt einen Biertisch in die Höhe zu heben. Die Schwierigkeit hierbei war, dass diese Aufgabe nur mit Hilfe der Geräte aus den Feuerwehrautos gelöst werden durfte. Zusätzlich standen auf dem Biertisch Wassergläser, deren Inhalt nicht verschüttet werden durfte. Nach einiger Zeit haben sich die Kinder für die Hebekissen und Unterlegshölzer entschieden und die Aufgabe bravurös gelöst.

Kurz darauf kam um ca. 20.25 Uhr schon der erste Übungsalarm. Der Alarmierungstext lautete „Vermisste Person im Wald“. Welcher Wald? Wer ist vermisst? Wie schaut derjenige oder diejenige aus? Wie viele Personen sind überhaupt vermisst? Nachdem aus dem Alarmierungstext nicht hervorging, was tatsächlich los ist, musste unser Jugendgruppenkommandant nach telefonieren und die fehlenden Infos erfragen. Endlich hatten wir die fehlenden Informationen und es ging auch schon los. Eine Suchkette wurde gebildet und die Jugendmitglieder durchsuchten mit Hilfe der Wärmebildkamera den Wald nach den zwei vermissten Personen, welche sie nach ca. einer Stunde auch gefunden haben.

Es ging zurück ins Depot. Die Kinder wollten sich gerade im Mannschaftsraum häuslich einrichten, als um ca. 22.00 Uhr der nächste Übungsalarm losging. Alarmierungstext: „Brandverdacht in der Gegend“. Sofort haben wir uns auf den Weg gemacht, um auch diesen Einsatz abzuwickeln. Bei der Lageerkundung hat sich allerdings herausgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Es wurde lediglich gegrillt. Die Enttäuschung der Kinder über die Fehlalarmierung war zwar groß, verging aber als sie die bereitgestellten Steckerl und die Grill-Marshmallows entdeckten. So wurden noch gemütlich Marshmallows bei Lagerfeuer gegrillt.

Kaum zurück im Depot ging um ca. 22.45 Uhr schon wieder der Übungsalarm. Alarmierungstext: „Eingeklemmte Person in Laiter“. Wir fuhren zur Moosmühle und entdeckten unseren Rettungsdummy in seiner misslichen Lage. Er war unterm Heuwender seines Traktors eingeklemmt. Hier bewährte sich die Übung mit den Hebekissen einige Stunden zuvor. Mit einer enormen Souveränität haben die Kids unseren Dummy befreit. Auch auf die Absicherung der Einsatzstelle sowie den Brandschutz und Erste Hilfe wurde großer Wert gelegt. Danach gab es noch eine kleine Stärkung bei der Moosmühle. Herzlichen Dank dafür!

Um ca. 00.30 Uhr ging es endlich zurück zum Feuerwehrhaus und die Kinder konnten ihren Schlafplatz einrichten. Wobei an Schlafen noch lange nicht zu denken war. Richtig still wurde es erst einige Stunden später. An Ausschlafen war am nächsten Morgen nicht zu denken. Sie wurden um 07.45 Uhr geweckt. Gemeinsam wurde das Frühstück zubereitet. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Schleedorf. Dort seilten wir uns in die Tiefensteinklamm ab.

Nach der Rückkehr ins Depot wurde der Griller angeworfen. Nach dem Mittagessen wurden alle Spuren der 24-Stundenübung beseitigt: Das Depot wurde geputzt.

Zum Abschluss stieg der Spaßfaktor wieder richtig an. Wir machten eine „nasse Übung“ beim Grossenbauer-Teich. Hier blieb keiner trocken – auch nicht die Betreuer. Am Samstag, 18. August wurde die 24-Stundenübung um Punkt 17.00 Uhr beendet. Danke an alle Mithelfer!